Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu nachhaltigen Lösungen für ein behagliches Raumklima
Produkte
Purmo Produkte sind bekannt für ihre herausragende Qualität, ressourcensparende Technologie und maximale Effizienz. Deshalb bietet Ihnen die Purmo Group zusätzliche Garantieleistungen über die gesetzliche Gewährleistung hinaus an.
Purmo Heizkörper sind ab dem Kaufdatum für 10 Jahre gegen alle Herstellungsfehler garantiert, vorausgesetzt, sie werden in Übereinstimmung mit den nationalen Standards und Vorschriften für ein Heizungssystem mit Warmwasser betrieben. Die Garantie gilt nicht für Mängel, die durch Installations- oder Handhabungsfehler, unsachgemäße Verwendung oder externe Faktoren wie Wasserqualität oder sauerstoffdurchlässige Rohre verursacht werden.
Für verzinkte Heizkörper beträgt die Garantie 6 Jahre. Eine Produktgarantie von 2 Jahren gilt für alle elektronischen und beweglichen Komponenten und Ersatzteile (Ventileinsätze, Seitenabdeckungen, obere Gitter, Kunststoffklammern, Stopfen, Entlüftungen, Befestigungsteile).
Über den Bereich "Händlersuche" gelangen Sie zu unserer Übersicht der in Deutschland vertretenen Stützpunkthändler für Purmo Heiz- und Kühlsysteme. Geben Sie einfach den Namen Ihres Wohnortes in das entsprechende Feld ein und Sie erhalten die entsprechenden Vertriebspartner in Ihrer Nähe angezeigt. Auf der gleichen Seite erhalten Sie auch Auskunft zu unseren registrierten Purmo Handwerksbetrieben.
Zögern Sie nicht, sich bei produktbezogenen Fragen an unsere internen Experten zu wenden. Unsere Kontaktdaten finden Sie im Kontaktbereich unserer Website oder füllen Sie das Kontaktformular aus. Wir werden Ihre Anfrage so schnell wie möglich beantworten.
Unsere Produkte, unser Kundenservice und der Umweltschutz umfassen alle Aspekte unseres Unternehmens. Deshalb arbeiten wir mit jedem Funktionsschritt und in jeder Phase kontinuierlich innerhalb anerkannter Qualitätsstandards.
Seit vielen Jahren betreiben wir ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem. Dieses System basiert auf dem Qualitätsstandard ISO 9001, dem Arbeitssicherheitsmanagement ISO 45001 und dem Umweltstandard ISO 14001, die uns von der Zertifizierungsgesellschaft ESC Cert GmbH verliehen werden.
Alle Purmo Heizkörper und Konvektoren sind gemäß der harmonisierten Norm EN442 CE-gekennzeichnet.
Sie können BIM-Komponenten für unsere beliebtesten Produkte über folgenden Link herunterladen:
Heizkörper
Heizkörper, die über längere Zeit extremen Bedingungen wie hoher Luftfeuchtigkeit oder starkem Frost/Kondensation ausgesetzt sind, können einer Verschlechterung unterliegen. Für weitere Details siehe unsere Verbraucherhinweise.
Wenn Ihre Heizkörper oben kalt und unten heiß sind, müssen die Heizkörper entlüftet werden. Schalten Sie einfach das Heizungssystem aus und öffnen Sie das Entlüftungsventil leicht (hierfür benötigen Sie einen Heizkörperschlüssel), bis Wasser am Entlüftungsventil austritt. Achten Sie darauf, dekorierte Oberflächen mit einem Tuch zu schützen, bevor Sie das Entlüftungsventil öffnen. Schließen Sie das Ventil vorsichtig und schalten Sie das System wieder ein. Wenn die Heizkörper häufig entlüftet werden müssen, könnte ein Fehler im System vorliegen und ein Heizungsfachmann sollte hinzugezogen werden.
Bitte beachten Sie dazu das folgende Video.
Dies deutet darauf hin, dass der Heizkörper möglicherweise einen unzureichenden Wasserdurchfluss hat, um ihn effektiv zu erwärmen. Große Heizkörper benötigen einen höheren Wasserdurchfluss als kleine Heizkörper. Es kann mehrere Gründe dafür geben, wie z.B. eine falsche Ausbalancierung, falsche Rohrgrößen oder eine unterdurchschnittliche oder zu kleine Pumpe. Ein Heizungsfachmann sollte hinzugezogen werden, um weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Ein direktes System ist eines, bei dem das Leitungswasser tatsächlich mit dem Wasser in den Heizkörpern vermischt wird. Ein indirektes System trennt das Leitungswasser vom Heizkörperwasser. Purmo Heizkörper dürfen nur in ein indirektes System eingebaut werden.
Hygieneheizkörper werden in Bereichen mit besonders strengen Hygienestandards, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Arztpraxen, eingesetzt. Sie bieten Komfort und tragen gleichzeitig zur Hygiene bei, da sie sich leicht reinigen lassen, langlebig und energieeffizient sind. In unserem Portfolio kommen hier zwei Heizkörpertypen in Betracht: Hygiene-Heizkörper und Delta-Röhrenradiatoren. Sie bieten glatte Oberflächen ohne schwer zugängliche Bereiche und reagieren schnell auf Wärmebedarfsänderungen.
Es gibt keinen Heizkörpertyp, der in jeder Einbausituation effizient ist. Der Anwendungsbereich und die Nutzung bestimmen, welches System am effizientesten ist. In Badezimmern stehen oft zusätzliche Vorteile wie das Trocknen von Handtüchern und die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Wenn Sie einen Heizkörper austauschen möchten, finden Sie mit unseren Produktkalkulatoren die passenden Modelle für Ihre neue Wärmequelle und berechnen die korrekte Leistung. Sie zeigen Ihnen die richtigen Modelle für die von Ihnen benötigte Zielleistung, damit die gewünschte Raumtemperatur zuverlässig erreicht wird.
Achtung: Diese Kalkulatoren ersetzten keine normgerechte Heizlastberechnung.
Die Bestimmung der Heizkörperleistung ist eine Wissenschaft für sich, da verschiedene Einflussfaktoren berücksichtigt werden müssen. Grundsätzlich müssen Heizkörper dem Raum genau die Menge an Wärme zuführen, die durch Außenwände, Fenster usw. verloren geht. Die Oberfläche der jeweiligen Außenkomponenten, der Wärmedämmwert, die Raum- und Außentemperatur und vieles mehr sind dafür entscheidend. Die genaue Leistung kann nur durch die Berechnung der Heizlast durch Ihren Installateur ermittelt werden. Wir haben jedoch einige Durchschnittswerte pro Quadratmeter Wohnfläche zusammengestellt, um eine geschätzte Berechnung zu ermöglichen.
Typ Watt/Quadratmeter
Wohnzimmer, Neubau 50-60 W/m²
Badezimmer, Dusche, WC, Neubau 80-110 W/m²
Wohnzimmer, Niedrigenergiehaus 30-40 W/m²
Badezimmer, Dusche, WC, Niedrigenergiehaus 60-80 W/m²
Wohnraum, Altbau 80-130 W/m²
Badezimmer, Dusche, WC, Altbau 120-150 W/m²
Heizkörper sollten im Allgemeinen unter dem Fenster und, wenn möglich, über die gesamte Breite des Fensters platziert werden. Fenster haben einen niedrigeren Wärmedämmwert als Außenwände. Dies führt auch zu einer niedrigeren Oberflächentemperatur. Um Zugluft in diesem Bereich zu verhindern, sollte ein Heizkörper diesen Kaltluftabfall aufnehmen. Ein anhaltender Trend in Neubauten und energetisch sanierten Gebäuden sind platzsparende vertikale Heizkörper, da durch Dämmung und energiesparende Fenster es nicht mehr zwingend erforderlich ist, einen Heizkörper in der Nische unter dem Fenster zu platzieren. Vielmehr kann er nun überall im Raum platziert werden. Dadurch wird der Heizkörper zunehmend zum Blickfang, als Element der Innenarchitektur, und die Designanforderungen sind entsprechend gestiegen.
Die niedrigste Temperatur für einen Heizkörper beträgt 45 °C Vorlauftemperatur. Unter diesem Wert findet keine natürliche Konvektion mehr statt und die Wärmeabgabe ist extrem begrenzt. Heizkörper mit integriertem Ventilator sind ideal für Temperaturen unter 45 °C, wie z.B. Wärmepumpen. Diese erzeugen künstliche Konvektion und ermöglichen eine hohe Wärmeabgabe bei kleinen Abmessungen.
Niedertemperaturheizkörper werden als die besten Heizkörper für Energieeffizienz empfohlen. In Verbindung mit einem modernen Wärmeerzeuger kann ein hohes Maß an Effizienz erreicht werden.
Bevor Sie entlüften, sollten alle Thermostatventile an den Heizkörpern vollständig geöffnet werden, während das Heizungssystem eingeschaltet ist. Schalten Sie dann die Umwälzpumpe/Wärmeerzeuger aus und warten Sie ca. 20 Minuten. Beginnen Sie dann mit dem höchsten Heizkörper, da sich hier die meiste Luft ansammelt. Danach können alle anderen Heizkörper entlüftet werden. Der Systemdruck muss möglicherweise durch Nachfüllen von Wasser zurückgesetzt werden. Schließlich das System wieder in Betrieb nehmen und die Thermostatventile auf ihre ursprünglichen Einstellungen zurückstellen.
Für ausführlichere Informationen darüber, wann und wie man einen Heizkörper entlüftet, lesen Sie sich bitte unseren Blog durch: Wie man einen Heizkörper oder Handtuchwärmer entlüftet
Wir empfehlen nicht, dass Sie Heizkörper selbst streichen, da dies zu einer reduzierten Wärmeabgabe und möglicherweise zu schädlichen Dämpfen sowie dem sogenannten Fogging-Effekt führen kann. Außerdem erlischt dadurch die Garantie des Produkts. Unsere Heizkörper sind elektrophoretisch grundiert und mit einem besonders widerstandsfähigen und völlig geruchsneutralen Einbrennlack versehen. Sie können aus einer Vielzahl trendiger Farben wählen.
Im Allgemeinen führen vom Hersteller gelieferte Heizkörperverkleidungen nicht zu Wärmeverlusten. Wenn Sie Ihren Heizkörper optisch aufwerten möchten, ist es wichtig, einen Heizkörper zu installieren, der Ihren Anforderungen entspricht. Heutzutage gibt es viele attraktive und schön gestaltete Heizkörper. Flachheizkörper sind mit flachen Fronten, abgerundeten Kanten und in einer Vielzahl von Farben erhältlich.
Bei der Installation eines Heizkörpers unter einer Fensterbank kann die volle Leistungsabgabe nur garantiert werden, wenn die Luftzirkulation nicht beeinträchtigt ist, d.h. es muss ausreichend Freiraum über und unter dem Heizkörper vorhanden sein.
In der Praxis wird der obere Abstand nach der Formel Einbautiefe des Heizkörpers +10% bestimmt. Oberer Abstand TC = D x 1,1. Wenn dieser Wert aus baulichen Gründen nicht erreicht werden kann, ist mit einer Leistungsminderung zu rechnen.
Heizkörper sind aus ästhetischen Gründen mit Seitenteilen und Zierabdeckungen ausgestattet. Diese sind sicher am Heizkörper befestigt. Je nach Anschlussart kann es möglich sein, sie mit einem gewissen Kraftaufwand zu entfernen, um den Heizkörper bei Bedarf zu reinigen.
Es gibt Unterschiede im Design, abhängig von der Art des Heizkörpers. Bei konventionellen Heizsystemen wird das gesamte System mit heißem Wasser betrieben. Rein elektrische Heizkörper hingegen sind nicht an ein System angeschlossen, sondern werden individuell mit einem Pflanzenöl oder einer Wasser/Glykol-Mischung gefüllt.
Das Heizsystem selbst kann mit einer Vielzahl von Brennstoffen betrieben werden, wie Gas, Holz, Öl oder Fernwärme. Die erzeugte Wärme wird in das System eingespeist und das Wasser wird erhitzt, um dann zu den Heizkörpern zu gelangen. Dort wird die Wärme an die Raumluft abgegeben.
Unsere Standard Flachheizkörper bieten diese Möglichkeit nicht. Ein bivalenter Betrieb ist aber bei fast allen Badheizkörpern sowie unseren Delta Laserline Röhrenradiatoren möglich.
Wenn ein Heizkörper beispielsweise mit 70 °C heißem Wasser betrieben wird, besteht bei längerem Kontakt die Gefahr von Hautverbrennungen. Die Grenztemperatur liegt bei einer Oberflächentemperatur von ca. 60 °C. In Kindergärten darf die Oberflächentemperatur eines Heizkörpers daher 60 °C nicht überschreiten.
Bei der Renovierung eines bestehenden Heizkörpersystems oder bei vorhandenen Rohren, die horizontal aus der Wand ragen, werden Flachheizkörper wie die Austauschheizkörper Compact und Plan Compact besonders empfohlen.
Die Modelle Plan Ventil Compact, Plan Flex, Ramo Flex, Flex, Ramo Ventil Compact und Ventil Compact sind für Neubauten und den Anschluss von Heizkörpern von unten geeignet.
Für spezielle Anwendungen, beispielsweise in Badezimmern, Fluren oder Küchen, sowie für besondere Designanforderungen bieten wir selbstverständlich auch eine breite Palette moderner Bad- und Designheizkörper an. In diesem Zusammenhang ist besonders der Röhrenheizkörper DELTA Laserline interessant, dessen Anwendungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt sind.
Die Entscheidung für den besten Heizkörper zum Austausch alter Modelle hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hat sich beispielsweise die Heizlast durch Renovierungsarbeiten verändert? Sollen die bestehenden Anschlüsse und Rohrleitungen weiterhin genutzt werden? Zudem spielt auch das Design eine Rolle. In jedem Fall sollte ein Fachmann zur Beratung hinzugezogen werden.
Um eine sichere Installation des Heizkörpers zu gewährleisten, sollte diese von einem spezialisierten Installateur durchgeführt werden.
Für diese speziellen Anwendungen bieten wir Hygieneheizkörper an, die keine inneren Konvektionsbleche haben und teilweise ohne obere Abdeckung und Seitenverkleidungen für eine einfache Reinigung auskommen. Wir bieten auch Röhrenradiatoren an, die ebenfalls leicht zu reinigen sind und sich ideal für Krankenhäuser, Arztpraxen, Labore etc. eignen.
Unsere Standard-Flachheizkörper sind für Vorlauftemperaturen bis 45 °C geeignet. Bei Vorlauftemperaturen unter 40 °C sollten Sie auf eine Flächenheizung, einen Gebläsekonvektor Vido S2 oder einen Wärmepumpenheizkörper Ulow-E zurückgreifen.
Purmo Heizkörper sind standardmäßig in Weiß (RAL 9016) erhältlich. Sie können jedoch aus einer breiten Palette von verschiedenen Farben wählen, um die Heizkörper zu personalisieren und eine perfekte Abstimmung mit dem Interieur zu gewährleisten.
Hier müssen keine separaten Befestigungen bestellt werden (je nach Baulänge). Unsere im Lieferumfang enthaltenen Befestigungen erfüllen die Anforderungsklasse 3.
Bad- und Handtuchheizkörper
Heizkörper regelmäßig entlüften, wenn es zu kalten Stellen kommt
Reinigung: Verwenden Sie milde Seifenlauge oder spezielles Entkalker-/Reinigungsmittel für Heizkörper. Vermeiden Sie Scheuermittel, Stahlwolle oder aggressive Chemikalien, um Oberflächen nicht zu zerkratzen.
Thermostat & Regelung: Stellen Sie sicher, dass Thermostatventile ordnungsgemäß funktionieren. Reinigen Sie Temperaturfühler sanft und testen Sie Funktionsweise bei moderater Wärme, damit der Heizkörper nicht zu früh oder zu spät anspringt.
Temperaturüberwachung: Halten Sie eine gleichmäßige Temperatur im Bad (z. B. 22–24 °C) gemäß Hygienekonzept. Vermeiden Sie extreme Temperaturschwankungen, die Kondensation begünstigen könnten.
Sicherheit in der Dusche/Wanne: Stellen Sie sicher, dass der Heizkörper nicht direkt von Spritzwasser betroffen ist. Schutzabdeckungen oder ausreichender Abstand nach Herstellerangaben sind wichtig.
Ja, aber die Schutzart muss minimum IP44 sein, und es muss von jeglicher Wasserprojektion entfernt platziert werden.
Dies deutet darauf hin, dass der Badheizkörper möglicherweise einen unzureichenden Wasserdurchfluss erhält. Typischerweise benötigen größere Handtuchheizkörper einen höheren Wasserdurchfluss als kleinere Modelle. Mögliche Gründe sind eine falsche Ausbalancierung, eine falsche Rohrgröße oder eine unzureichend leistungsfähige bzw. zu kleine Pumpe (falls vorhanden). Es könnte auch eine Blockade im Handtuchwärmer vorliegen. Ein Heizungsingenieur sollte hinzugezogen werden, um weitere Untersuchungen durchzuführen.
In bestimmten Regionen kann das lokale Wasser im Allgemeinen Zink aus Messinglegierungen entfernen. Dieser Prozess wird als Entzinkung bezeichnet und kann in seltenen Fällen und im Laufe der Zeit die Integrität von Messing beeinträchtigen. Alle Purmo Produkte werden aus entzinkungsbeständigem Messing hergestellt. Dies schließt jedoch nicht vollständig die Möglichkeit aus, dass eine Entzinkung auftritt.
Ein hydraulischer Badheizkörper wird über die Zentralheizung betrieben. Elektrische Produkte sind dagegen fest an eine Sicherung angeschlossen und in der Regel mit einem Glykolgemisch aus Wasser und Frostschutzmittel gefüllt.
Die Verchromung erzeugt eine zusätzliche Metallschicht, die den Badheizkörper isoliert und die Wärmeabgabe reduziert; dies ist etwa 30-35% weniger als bei einem lackierten Badheizkörper. Erwägen Sie lackierte und metallische Lackoptionen für höhere Wärmeabgaben.
Alle Purmo-Produkte wurden offiziell getestet und tragen das CE-Zeichen.
Gebläsekonvektoren
Nein, im reinen Heizbetrieb fällt keinerlei Kondensat an. Eine Kondensatbildung findet ausschließlich im Kühlbetrieb statt, sofern der Taupunkt unterschritten wird.
Nein, das Gerät wird inklusive Regelung, Vor- und Rücklaufventil ausgeliefert.
Grundsätzlich sprechen wir hier von einer Absenkung der Systemtemperaturen. Sofern sich die Dämmung des Gebäudes nicht geändert hat, muss hier also mit niedrigeren Temperaturen die gleiche Heizleistung erzielt werden. Dies ist über den Gebläsekonvektor möglich. Niedrigere Temperaturen bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings größerer Volumenstrom. Es muss sichergestellt sein, dass das vorhandene Rohrnetz in der Lage ist, die größeren Wassermengen zu bewältigen, sodass der Gebläsekonvektor störungsfrei arbeiten kann.
Der Vido S2 ist äußerst vielseitig. Er kann an der Wand montiert, in die Wand eingelassen, an der Decke montiert oder in die Decke eingelassen werden. Er kann auch auf dem Boden montiert oder vollständig in einer abgehängten Decke mit einem Luftzu- und -auslass verborgen werden.
Konvektoren arbeiten nach dem Prinzip, dass die Raumluft von unten, wo sich ein Konvektionselement befindet, zum Gerät gezogen wird. Die Luft strömt über das Heizelement und tritt als warme Luft durch die Oberseite des Geräts aus.
Ein Gebläsekonvektor funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Standardkonvektor, hat jedoch einen erhöhten Luftstrom durch das Heizelement, da der Luftstrom mittels eines Ventilators unterstützt wird.
Das Arbeitsprinzip ist ähnlich, aber ein Heizkörper gibt einen größeren Teil der Strahlungswärme von der warmen Heizkörperoberfläche ab, während ein Konvektor nur mit Konvektionswärme heizt, die durch den Luftstrom durch den Heizkörper erzeugt wird. Die Konvektoroberfläche ist nicht warm.
Um Kondensation an Fenstern zu vermeiden, sollte eine ventilatorunterstützte Variante gewählt werden, da die Ventilatoren die warme Luft nach oben drücken und eine Verteilung über die gesamte Fensterfläche gewährleisten.
Ja, Sie müssen darauf achten, dass die Gebläsekonvektoren entlüftet sind. Dies stellt sicher, dass die gewählte Heizleistung in den Raum abgegeben werden kann.
Gebläsekonvektoren sind ideal für die Verwendung in Kombination mit Wärmepumpen geeignet. Sie sind weitaus effizienter als Heizkörper. Der Einsatz in Kombination mit einer Luftwärmepumpe in einem Neubau sollte im Vergleich zu Heizkörpern in Kombination mit einer Wärmepumpe zu einer Reduzierung der Betriebskosten und CO₂-Emissionen um mindestens 12 % führen. Tatsächlich erreichen sie eine ähnliche Effizienz wie Fußbodenheizungen.
Die Rohre sollten basierend auf dem erforderlichen Durchfluss des Produkts dimensioniert werden und nicht weniger als 15 mm betragen. Die minimale Durchflussrate variiert je nach Größe des installierten Vido S2 und kann zwischen 340 – 800 l/h liegen. Bitte beachten Sie das Installationshandbuch für weitere Informationen. Hinweis: Wenn die Rohre zu klein dimensioniert sind, kann es zu einer unzureichenden Heizleistung und möglicherweise zu einem intermittierenden Ein- und Ausschalten des Lüfters kommen.
Jeder Vido S2 ist mit einem Sensor ausgestattet. Das bedeutet, dass beim Einschalten der Zentralheizung und Erwärmen der Rohre der Sensor die Ventilatoren aktiviert. Wenn die Zentralheizung ausgeschaltet wird und die Rohre abkühlen, schaltet der Sensor die Ventilatoren wieder aus.
Fußbodenheizung und -kühlung
Die Technologie dieses Heizsystems ähnelt der von Heizkörpern, mit dem Unterschied, dass das Heizwasser nicht zu den Heizkörpern, sondern durch die Rohre des Fußbodenheizungssystems geleitet wird. Die Wärmetauscher befinden sich hauptsächlich im Boden. Die Systeme können jedoch auch in der Wand oder Decke installiert werden. Im Gegensatz zur Standardheizung mit Heizkörpern wird bei der Fußbodenheizung eine niedrige Vorlauftemperatur von 30 bis 35 °C verwendet, was zu einer hohen Energieeffizienz führt.
Eine Fußbodenheizung gehört zu den sogenannten Strahlungssystemen, die mehr als 97 Prozent ihrer Wärme als Infrarotstrahlung abgeben. Heizkörper geben beispielsweise bis zu 80 % ihrer Leistung als Konvektionswärme ab, das heißt durch Erwärmung und Zirkulation der Luft. Der Vorteil von Strahlungsheizungen besteht darin, dass sie die Luft im Raum nicht direkt erwärmen. Sie erwärmen nur die Objekte (Möbel, Wände, Menschen usw.), die der Infrarotstrahlung ausgesetzt sind. Einerseits haben die erwärmten Objekte eine gleichmäßige Temperatur (geringe Strahlungsasymmetrie), was zu einem hohen Komfortniveau führt. Andererseits werden durch die geringe Zirkulation der Raumluft keine Staubpartikel oder Allergene aufgewirbelt, was sie beispielsweise für Allergiker verträglicher macht.
Heutzutage liegt die durchschnittliche Heizlast von Gebäuden bei ca. 30–50 W/m². Während der gesamten Heizperiode beträgt die durchschnittliche Heizlast ca. 10–20 W/m². Damit eine Fußbodenheizung bei einer Raumtemperatur von beispielsweise 20 °C ihre maximale Leistung erbringt, muss sie den Boden nur auf 23–25 °C (d. h. im Durchschnitt auf 21–22 °C) erwärmen. Wenn Sie diesen Boden mit der Hand berühren, fühlt er sich im Vergleich zu Heizkörpern mit einer Oberflächentemperatur von ca. 50 °C „kalt” an. Diese niedrige Bodentemperatur ist daher kein Mangel des Systems, sondern absolut ausreichend, um den Raum angenehm zu erwärmen.
Nein, unsere Noppensysteme sind reine Nasssysteme. Als Trockensysteme stehen das ts14 S und das ts14 R zur Verfügung.
Ja, in diesem Bereich bieten wir verschiedene Systeme an. Bei unserem Klettjet-R-System handelt es sich beispielsweise um ein Nasssystem, das lediglich 6 mm plus 10 oder 16 mm Rohr aufbaut. Dazu kommt die Standard-Estrichüberdeckung, sodass die Höhe des Fertigfußbodens bei ca. 60 mm liegt. Ebenso bieten wir mit unserem Noppjet uni 11 ein Nasssystem an, bei dem eine Höhe von ca. 60 mm zzgl. Bodenbelag möglich ist. Weitere Möglichkeiten bieten unsere Trockensysteme TS14 R und TS14 S mit Aufbauhöhen (Fertigfußboden) von 35 mm bzw. 52 mm.
Unsere kabelgebundene Unisenza Einzelraumregelung bietet die Möglichkeit mit dem WiFi-Thermostat eine Appsteuerung zu nutzen. Hierüber können Tages -und Wochenprogramme erstellt, aktuelle Temperaturen abgerufen sowie die Solltemperaturen eingestellt werden.
Eine Fußbodenheizung kann problemlos unter Teppichen, Parkett und ähnlichen Bodenbelägen verwendet werden. Es gibt jedoch einige Faktoren zu beachten. Zunächst sollte sichergestellt werden, dass der Bodenbelag den niedrigstmöglichen RD-Wert (Wärmewiderstand) aufweist. Bodenbeläge mit einem hohen RD-Wert isolieren die Fußbodenheizung und verringern die Effizienz des Systems. Zweitens sollte der Bodenbelag vom Hersteller für die Verwendung auf Fußbodenheizungen zugelassen sein. Insbesondere bei Parkett sollten die maximal zulässigen Oberflächentemperaturen beachtet werden.
Fußbodenheizungen können problemlos unter Holzböden installiert werden. Im Vergleich zu anderen Bodenbelägen sind jedoch einige Dinge zu beachten. Einerseits hat Holz einen höheren Wärmewiderstand als beispielsweise Fliesen. Dies sollte bei der Planung durch die Verwendung einer etwas höheren Systemtemperatur oder eines engeren Verlegeabstands kompensiert werden. Darüber hinaus kann Holz eine gewisse Menge an Feuchtigkeit enthalten, die es bewegen kann. Aus diesem Grund sollte nur abgelagertes Holz verwendet werden, das für die Verwendung mit Fußbodenheizungen geeignet ist. Beachten Sie bei der Installation bitte stets die Herstellervorgaben bezüglich des Anwendungsbereichs des Bodenbelags.
Fußbodenheizungssysteme können in Kombination mit Laminatböden verwendet werden. Bei der Systemauswahl gibt es nur eine Einschränkung. Alle Nasssysteme können mit Laminatböden verwendet werden. Bei Trockensystemen ist es hingegen wichtig, das notwendige Lastgleichgewicht über die gesamte verlegte Fläche sicherzustellen. Daher ist bei der Kombination eines Trockensystems mit Laminatböden eine zusätzliche Lastverteilschicht (zum Beispiel Fermacell) erforderlich.
Ja, sofern der automatische Schnellentlüfter gegen den KFE-Hahn ausgetauscht wird, spricht nichts gegen eine Überkopfmontage.
Bei der Verwendung von hydraulischen oder wassergeführten Fußbodenheizungssystemen wird nicht mehr Strom benötigt als bei den Heizkörpern im System. Die einzigen Komponenten, die Strom verbrauchen, sind die Steuerungs-Komponenten, wie der Raumthermostat und die Stellantriebe zur Temperaturregelung.
Elektrische Heizung
Der Leistungsbedarf hängt vom Volumen des Raumes ab, in dem Sie den Heizkörper installieren möchten. In einem gut gedämmten Haus benötigen Sie etwa 40 Watt pro Kubikmeter. Wenn Ihr Gebäude jedoch schlecht isoliert ist, sollten Sie eine höhere Heizleistung einplanen. Wir empfehlen, dies nur als kurzfristige Lösung zu betrachten, während Sie die Dämmung verbessern.
Um eine ideale Wärme mit einem angemessenen Energieverbrauch zu kombinieren, können Sie diese Richtwerte für empfohlene Temperaturen befolgen:
- Tagsüber: 19 °C (Komfort)
- Nachts: 16 °C (Eco) – Rollläden und Vorhänge geschlossen halten, um Wärme zu speichern.
- Bei einer kurzen Abwesenheit bis zu 48 Stunden: 16 °C
- Bei längerer Abwesenheit: Stellen Sie den Heizkörper auf Frostschutz.
- Im Badezimmer: 22 °C während einer Dusche oder eines Bades
Elektrische Heizkörper bieten mehrere energiesparende Vorteile:
- Elektrische Heizkörper sind am Einsatzort zu 100 % energieeffizient. Sie wandeln jeden Watt Strom in Wärme um und verlieren keine Energie durch eine Verbindung zu Rohren und Kessel.
- Elektrische Heizkörper ermöglichen eine sehr lokale Beheizung. Sie können nur die Räume heizen, die Sie benötigen, und müssen kein heißes Wasser durch das gesamte Rohrsystem schicken, um einen Raum zu beheizen.
- Sie haben die volle Kontrolle über jeden elektrischen Heizkörper, da jeder Heizkörper mit einem eigenen Thermostat und Regelungen ausgestattet ist, sodass Sie Energie nur dann nutzen, wenn sie wirklich benötigt wird.
Ja, alle unsere elektrischen Heizkörper sind für den Einsatz im Badezimmer geeignet. Wir empfehlen jedoch, dies mit Ihrem Elektriker zu überprüfen und den Heizkörper mindestens 0,6 Meter von Dusche, Badewanne oder Waschbecken entfernt zu installieren.
Alle erforderlichen Wandhalterungen und Schrauben für die feste Installation sind im Lieferumfang enthalten.
Ja, wenn die Heizkörper mit einem Fernthermostat ausgestattet sind, können Sie bis zu 10 Heizkörper mit einem einzigen Thermostat koppeln.
Ja, ein elektrischer Heizkörper ist nie vollständig gefüllt. Dadurch kann sich die Flüssigkeit im Inneren des Heizkörpers beim Erwärmen ausdehnen. Die Menge der Flüssigkeit wird im Werk je nach Art des Heizkörpers sehr sorgfältig kalibriert.
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
- Die eingestellte Temperatur ist erreicht. Der Heizkörper muss die Luft im Raum nicht mehr erwärmen. Er wird wieder zu heizen beginnen, sobald die Raumtemperatur unter die von Ihnen am Thermostat festgelegten Kriterien fällt.
- Ihr elektrischer Heizkörper befindet sich im Eco-Modus. Der Heizkörper heizt sich auf, wenn die Raumtemperatur im Vergleich zur Komfortmodus-Temperatureinstellung (eingestellte Temperatur am Thermostat) um 3,5 °C gesunken ist. Versuchen Sie, in den Komfortmodus zu wechseln.
- Es gibt keine Stromversorgung (alle Lichter sind aus). Überprüfen Sie, ob alle Leistungsschalter in der Installation eingeschaltet sind.
- Die elektronische Regelung Ihres Heizkörpers enthält einen Mikroprozessor, der gestört werden kann. Unterbrechen Sie die Stromversorgung des Heizkörpers (durch Ausschalten des Leistungsschalters, der Sicherung etc.) für etwa 10 Minuten, um die Elektronik neu zu initialisieren. Wenn das Phänomen häufig auftritt, lassen Sie den Stromzähler von Ihrem Energieversorger überprüfen.
- Der Widerstand des Heizkörpers ist defekt. Sie können dies mit einem Ohmmeter messen. Wenn der Widerstand defekt ist, lassen Sie ihn von Ihrem Installateur austauschen.
- Die Fensteröffnungserkennung ist AKTIVIERT und der Heizkörper hat einen Temperaturabfall von 2 °C in kurzer Zeit erkannt. Dann wird der Heizkörper ausgeschaltet, bis die Raumtemperatur wieder stabil ist.
- Wenn all diese Überprüfungen durchgeführt wurden und die Störung weiterhin besteht, rufen Sie Ihren Installateur an, damit er die Ursache des Problems feststellen kann.
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
- Der Temperatursensor am unteren Ende des Heizkörpers kann durch einen Luftzug gestört werden. Überprüfen Sie, ob Ihr elektrischer Heizkörper nicht in einem Luftzug steht. Achten Sie darauf, keinen elektrischen Heizkörper unter einem Luftauslass zu installieren.
- Die installierte Heizleistung ist unzureichend, um die Größe Ihres Raumes vollständig zu beheizen.
- Die Komfortmodus-Einstellung wurde geändert. Senken Sie die Solltemperatur des Komfortmodus.
- Wenn die Störung weiterhin besteht, schalten Sie die Stromversorgung des elektrischen Heizkörpers am Sicherungskasten aus und kontaktieren Sie Ihren Installateur.
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
- Überprüfen Sie, ob die Komfortmodus-Temperatur nicht geändert wurde. Versuchen Sie, den Heizkörper auf Maximum zu stellen.
- Eine Tür ist offen. Versuchen Sie, den Raum, in dem der Heizkörper installiert ist, zu schließen.
- Die installierte Heizleistung ist unzureichend für die Größe des zu beheizenden Raumes.
Der Heizkörper ist höchstwahrscheinlich nicht im Programmiermodus eingestellt. Positionieren Sie alle Modusschieber vor dem "AUTO"-Symbol und stellen Sie sicher, dass die zentrale Programmeinheit korrekt verwendet wird (siehe Anleitung).
Entfernen Sie die Batterien für 10 Minuten, um Ihr Thermostat neu zu starten. Setzen Sie nach dieser Zeit die Batterien wieder ein. Ihr Thermostat wird normal funktionieren.
Sie müssen einen flüssigkeitsgefüllten elektrischen Heizkörper nicht entlüften. Diese Art von Heizkörper erfordert sehr wenig Wartung. Im Gegensatz zu wassergeführten Heizkörpern muss er nicht entlüftet oder ausgeglichen werden. Es ist lediglich erforderlich, den Heizkörper ab und zu mit einem feuchten Tuch und pH-neutraler Seife zu reinigen.
Das Piktogramm auf dem Produktetikett zeigt an, dass der Heizkörper nicht zusammen mit anderem Abfall entsorgt werden kann, sondern separat zur Wiederverwendung oder zum Recycling behandelt werden muss. Am Ende seiner Lebensdauer sollte er zu einer geeigneten Sammelstelle für Elektroschrott zurückgebracht werden. Weitere Informationen zu Sammel-, Behandlungs-, Rückgewinnungs- und Recyclingstellen erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Behörde, Ihrem Abfallentsorgungsdienst oder dem Geschäft, in dem Sie den Heizkörper gekauft haben.
Zusätzlich zu elektrischen Heizkörpern gibt es auch elektrische Boden-, Wand- und Deckenheizsysteme. Die Unterschiede zwischen den beiden Heizsystemen sind mehr oder weniger die gleichen wie bei hydraulischen Heizkörpern und Flächenheizungen. Im Gegensatz zu hydraulischen Flächenheizungen erfordert die elektrische Flächenheizung geringere Einbauhöhen. Je nach System sind 2-3 mm Einbauhöhe ausreichend. Der Nachteil von elektrischen Systemen ist derzeit, dass sie nicht kühlen können.
Dies ist möglich, muss jedoch von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden.
IP-Schutzart (Ingress Protection Rating). Diese Schutzart wird für elektrische Produkte in Badezimmern verwendet. Die erste Ziffer des IP-Codes gibt an, in welchem Maße Personen vor dem Kontakt mit beweglichen Teilen geschützt sind. Die zweite Ziffer gibt den Schutzgrad des Gehäuses gegen das Eindringen von Feuchtigkeit in verschiedenen Formen an.
Hydraulische Regelungen
Nein, hier ist ein Umlenkstück zu empfehlen. Zwar verhindert ein rückwärtig anströmbarer Ventileinsatz das „Klopfen“, durch die falsch laufende Hydraulik ergibt sich aber je nach Heizkörper eine Minderleistung zwischen 30 und 50 %.
Automatische Bypass-Ventile werden in häuslichen Zentralheizungen eingesetzt, um einen konstanten Pumpendruck und Durchfluss im System aufrechtzuerhalten. ABVs reduzieren auch die Systemgeräusche und erhöhen die Effizienz.
Elektronische Regelungen
Schaltleisten und Funkempfänger dienen der Steuerung von Stellantrieben, die auf einem Verteiler oder einzelnen Thermostatventilen montiert sind. Bei den verdrahteten Lösungen sind sie eine übersichtliche und sichere Hilfe für die einfache Verdrahtung zwischen Thermostaten und den Stellantrieben. Bei der Funkvariante dienen sie als Funkempfänger und zur Umsetzung der Steuersignale der Thermostate. Sie werden in Flächenheiz- und Kühlsystemen eingesetzt. Schaltleisten bieten auch nützliche Zusatzfunktionen wie Pumpen- oder Kesselanschlüsse, Ventilschutz, Eingänge für Umschaltsignale für Heizen oder Kühlen usw.
Raumthermostate sind im Prinzip nichts anderes als temperaturabhängige Schalter. Wenn die Raumtemperatur den eingestellten Wert überschreitet, öffnet sich der Stromkreis und der Stellantrieb schließt das Heizkreisventil. Raumthermostate sind als Aufputz- oder Unterputzversion zur Montage auf Unterputzdosen erhältlich. Bei sogenannten Bimetall-Thermostaten können zwei Anschlüsse ausreichen, da die mechanische Funktionsweise bedeutet, dass es ausreicht, den Stromkreis zu unterbrechen. Heutzutage benötigen elektronische Thermostate dagegen mindestens drei Anschlüsse (L, N und geschalteter Ausgang). Wenn zusätzliche Signale wie die Heizen/Kühlen-Umschaltung, die zentrale Zeitsteuerung usw. hinzukommen, kann es auch mehr Anschlüsse geben. Da die elektrische Verkabelung sicherheitsrelevant ist, sollte sie von einem Fachmann durchgeführt werden.
Das Verbinden drahtloser Thermostate mit Kesseln, Wärmepumpen, Schaltleisten und anderem Zubehör ist jetzt sehr einfach. So kann die Verbindung beispielsweise manuell mit dem Unisenza Plus Regelungskomponenten an den verschiedenen Geräten oder bequem über die App auf Ihrem Smartphone erfolgen.
Grundsätzlich unterscheidet sich die Installation oder der Installationsort eines drahtlosen Thermostats nicht von dem eines verkabelten Thermostats. Der ideale Installationsort ist etwa 1,50 m hoch, außerhalb von Sonnenlicht und Zugluft. Bei drahtlosen Komponenten sollte außerdem darauf geachtet werden, dass sie nicht durch Metallobjekte abgeschirmt oder in der Nähe von Geräten mit starker elektromagnetischer Strahlung platziert werden.
Das Unisenza Plus Gateway ist die zentrale Einheit für die Verbindung mehrerer Unisenza Plus Geräte mit der Cloud und einem Internet-Router mit WiFi- oder Ethernet-Kabelanschluss. Es ist vollständig Zigbee 3.0-kompatibel und verbindet bis zu 100 Endgeräte wie intelligente Raumthermostate, Heizkörperthermostate (E-TRV), Empfänger, Sensoren, etc. Seine Merkmale sind: • Zigbee 3.0-Konformität • Bluetooth für WiFi-Bereitstellung • 802.11 b/g/n WiFi-Verbindung • 10/100Mbps Ethernet-Anschluss • Möglichkeit zur Online Firmware Aktualisierung • Stromversorgung mit 5 VDC über den Micro-USB-Anschluss • Wandmontage möglich (Wandhalterung)
Bis zu 100 Endgeräte wie intelligente Raumthermostate, Heizkörperthermostate (E-TRV), Empfänger, Sensoren, etc. können über das Gateway miteinander verbunden werden. Wenn mehr Endgeräte gewünscht sind, müssen mehrere Regelkreise (nach Gebäude, Etage usw.) über zusätzliche Gateways erstellt werden. Allerdings können mehrere Gateways in einer App mit demselben Zugang verwaltet werden.
Ein programmierbarer Raumthermostat ist sowohl ein Programmierer als auch ein Raumthermostat. Ein Programmierer ermöglicht es, „Ein“- und „Aus“-Zeiträume festzulegen, die zu Ihrem Lebensstil passen. Ein Raumthermostat funktioniert, indem es die Lufttemperatur misst, die Heizung einschaltet, wenn die Lufttemperatur unter die Thermostateinstellung fällt, und sie ausschaltet, sobald diese eingestellte Temperatur erreicht ist. Ein programmierbarer Raumthermostat ermöglicht es Ihnen also, die Zeiten auszuwählen, zu denen die Heizung eingeschaltet sein soll, und welche Temperatur erreicht werden soll, während sie eingeschaltet ist. Er erlaubt es Ihnen, unterschiedliche Temperaturen in Ihrem Zuhause zu verschiedenen Tageszeiten (und Wochentagen) auszuwählen, um die Heizung an Ihre speziellen Anforderungen anzupassen.
Das Einstellen eines programmierbaren Raumthermostats auf eine höhere Stufe beschleunigt das Aufheizen des Raumes nicht. Die Geschwindigkeit des Aufheizens wird durch die Auslegung des Heizsystems bestimmt, z. B. durch die Größe des Kessels und der Heizkörper.
Weder beeinflusst die Einstellung, wie schnell sich der Raum abkühlt. Wenn Sie ein programmierbares Raumthermostat auf eine niedrigere Einstellung drehen, wird der Raum auf einem niedrigeren Temperaturniveau gehalten, was Energie spart.
Der beste Weg, Ihren programmierbaren Raumthermostat einzustellen und zu nutzen, besteht darin, die niedrigsten Temperatureinstellungen zu finden, die Ihren persönlichen Komfort in den verschiedenen von Ihnen gewählten Zeiträumen bieten, und ihn dann seine Arbeit machen zu lassen. Dies erreichen Sie am besten, indem Sie zunächst niedrige Temperaturen einstellen, zum Beispiel 18 °C, und diese dann täglich um ein Grad erhöhen, bis Ihr Komfortniveau erreicht ist. Sobald die Komforteinstellungen festgelegt sind, müssen Sie sie nicht weiter anpassen. Jegliche Anpassungen über diese Einstellungen hinaus verschwenden Energie und kosten Sie mehr Geld. Wenn Ihr Heizsystem ein Kessel mit Heizkörpern ist, gibt es normalerweise nur einen programmierbaren Raumthermostat, der das ganze Haus steuert. Unterschiedliche Temperaturen in einzelnen Räumen können jedoch durch die Installation von thermostatischen Heizkörperventilen (TRVs) an einzelnen Heizkörpern erreicht werden. Wenn Sie keine TRVs haben, sollten Sie eine Komforteinstellung wählen, die für das ganze Haus angemessen ist. Wenn Sie TRVs haben, können Sie eine etwas höhere Einstellung wählen, um sicherzustellen, dass selbst der kälteste Raum komfortabel ist, und dann Überhitzung in anderen Räumen durch Anpassung der TRVs vermeiden.
Die Uhr des Programmierers muss auf die richtige Zeit eingestellt sein. Einige Typen müssen im Frühling und Herbst bei den Umstellungen zwischen Greenwich Mean Time und der Britischen Sommerzeit angepasst werden.
Ihr programmierbarer Raumthermostat kann zusätzliche Funktionen für vorübergehende Anpassungen des Heizprogramms bieten, z.B. „Override“, „Advance“ oder „Boost“. Diese werden in den Anweisungen des Herstellers erklärt.
Programmierbare Raumthermostate benötigen einen freien Luftstrom, um die Temperatur zu erfassen, daher dürfen sie nicht von Vorhängen verdeckt oder durch Möbel blockiert werden. Ihre Leistung wird durch andere Wärmequellen negativ beeinflusst, z. B. Elektroheizungen, Fernseher, Wand- oder Tischlampen.
Zweiwegeventile haben einen Einlass und einen Auslass und ermöglichen es dem Wasser des Heizungssystems, entweder direkt durchzufließen (zum gesteuerten Kreislauf) oder es bei Bedarf zu stoppen.
Dreiwegeventile haben einen Einlass und zwei Auslässe und können daher das Wasser des Heizungssystems entweder zum Warmwasserkreislauf oder zum Zentralheizkreislauf leiten, oder auf Wunsch gleichzeitig zu beiden.