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Verlegesysteme

Sportbodenheizung

Verlegesysteme - Sportbodenheizung

Purmo Sportbodenheizung

 

Aus sportmedizinischen Gesichtspunkten ist die PURMO Sportbodenheizung geradezu wie geschaffen für die Beheizung von Sportstätten. Gerade für Sportarten mit häufigem Bodenkontakt bietet dies große Vorteile. Denn durch die gute  Wärmeabgabe im Bodenbereich steht die Wärme dort zu Verfügung, wo sie gebraucht wird.

Die freie Raumgestaltung steht bei der Sportbodenheizung im Vordergrund. Deshalb bereitet die Integration von Sportgeräten und Hilfskonstruktionen in der Bodenkonstruktion keine Probleme.

Wärmeübertragung

Temperaturprofil

Die Fußbodenheizung kommt der idealen Heizung am nächsten. Sie bildet ein optimales Temperaturprofil im Aufenthaltsbereich mit abnehmender Temperatur zur Hallendecke. Durch die sanfte Strahlungswärme bei gleichzeitig geringer Luftzirkulation ergibt sich ein hohes Maß an thermischer Behaglichkeit. Durch die optimale  Temperaturverteilung kann die Raumlufttemperatur um 1-2 K niedriger als bei herkömmlichen Heizsystemen gewählt werden.

Wärmeleistung

Anders als bei normalen Wohngebäuden kann bei Sporthallen die statische Ermittlung der Heizlast gemäß      DIN EN 12831 nur bedingt zugrunde gelegt werden. Wichtig ist hierbei eine nutzerfreundliche Raumlufttemperatur im Aufenthaltsbereich der Personen und weniger im Deckenbereich der Halle. In der Regel wird je nach gewünschter Raumlufttemperatur eine Heizleistung von 40-60 W/m² für die Auslegung der Schwingbodenheizung zugrunde gelegt.

Anders als bei einem punktelastischem Sportboden dient bei einem flächenelastischen Sportboden (Schwingboden) Luft als Wärmeüberträger zwischen Heizrohr und Bodenoberfläche. Da Luft als schlechter Wärmeleiter gilt, werden bei einer Schwingbodenheizung höhere Systemtemperaturen gefahren als bei estrichunterstützten Systemen. Je nach Anforderung ergibt sich bei einer Schwingbodenheizung eine maximale Vorlauftemperatur von ca. 55-65 °C bei einem Verlegeabstand von 150- 250 mm.