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Heizrohre

PexPenta

Heizrohre - PexPenta

Das Purmo PexPenta PE-Xc Heizrohr ist ein 5-Schicht-Heizrohr aus elektronenstrahlenvernetztem Polyethylen hoher Dichte. Die EVOH Sauerstoffsperrschicht befindet sich mittig zwischen den beiden PE-X Schichten. Dadurch ist die Sauerstoffsperre auch im rauhen Baustellenalltag wirksam vor mechanischen Beschädigungen geschützt, was für hohe Sicherheit in der Installation und im Betrieb sorgt. Zwei Haftvermittlerschichten sorgen für eine unlösbare Verbindung zwischen der Sauerstoffsperrschicht und den beiden PE-X Schichten. Die PexPenta PE-Xc Heizrohre entstehen in einem speziellen Coextrusionsverfahren, bei dem das Basisrohr mit allen zusätzlichen Schichten in einem Arbeitsgang ummantelt wird. Durch die Elektrostrahlenvernetzung erreicht das Purmo PexPenta Heizrohr eine sehr viel höhere thermische und mechanische Beständigkeit als unvernetzte Rohre. Ferner erfolgt der Vernetzungsvorgang rein physikalisch, das heißt ohne Zusatz schädlicher Chemikalien.

Der fünfschichtige Aufbau des Heizrohres Purmo PexPenta

Im Gegensatz zu anderen Vernetzungsmethoden wird bei der Herstellung von PexPenta keinerlei Chemie verwendet – das bedeutet vor allem, dass auf gefährliche Chemikalien wie Wasserstoffperoxid oder Cyanid grundsätzlich verzichtet wird. Etwaige Spaltprodukte, die den hohen Hygienestandard verletzen könnten, bleiben außen vor. Bei PexPenta erfolgt der Vernetzungsprozess in einer speziellen Fertigungsstätte. Hinter zwei Meter starken Betonwänden wird das Rohr durch einen gerichteten Elektronenstrahl hindurchgeführt. Das PexPenta Heizungsrohr durchläuft diesen Elektronenstrom mehrmals – so wird sichergestellt, dass auch jeder Teil des Rohres vom Vernetzungsvorgang erfasst wird.

So funktioniert es:
Bei der physikalischen Vernetzung wird thermoplastisches PE in eine thermoelastische Struktur verwandelt, die dann nicht mehr schmelzen kann. Dadurch werden die thermischen und mechanischen Eigenschaften des Rohres ganz erheblich verbessert – insbesondere die Temperatur- und Druckbeständigkeit. Es handelt sich dabei um eine dauerhafte Neuausrichtung der Moleküle im Rohr. Obgleich Flexibilität und Elastizität des Materials erhalten bleiben, führt dieser Vorgang zu einer Verstärkung der Struktur und Erhöhung der Stabilität.

Vor der Vernetzung

Schritt 1: Vor der Vernetzung liegen die Polyethylen-Moleküle aus Kohlenstoff und Wasserstoffatomen kettenförmig aneinander.

Elektronenstrahlen lösen gezielt einzelne Wasserstoffatome

Schritt 2: Elektronenstrahlen lösen gezielt einzelne Wasserstoffatome aus den Ketten heraus. Die frei werdenden Verbindungen verbinden sich mit den freien Bindungen der anderen Molekülketten und erzeugen somit die Vernetzung.

Nach der Vernetzung:  Stabilität durch dreidimensionale, physikalisch vernetzte Ketten

Schritt 3: Dreidimensionale, physikalisch vernetzte Ketten – das ist PexPenta. Das Ergebnis zeigt sich in Form einer festen Molekularstruktur: Während vorher die Polyethylen-Ketten parallel anordnet und weitgehend unverbunden waren, sind sie nun miteinander vernetzt und dadurch stabiler.